Kammermusik Verlag KasselKammermusik Verlag Kassel
Home Aktuell Verlags-lnfo  Katalog Werksverzeichnisse Links Kontakt
Merkliste
Neuheiten Gesamtkatalog Editionen Faksimiles Reihe Edel-Faksimiles Antiquariat  
Katalog > Gesamtkatalog / Komponisten > Carl Ditters von Dittersdorf
  zurück  
Gesamtkatalog: Carl Ditters von Dittersdorf (1739–1799)
alle Preise inkl. USt.  
Streichquartette für 2 Vl, Va, Vc Seiten  Bestell-Nr. EUR 
Andante aus dem 2. Streichquartett B-Dur Nr. 5, G-Dur (1789)
2Vl, Va, Vc oder 2Vl, 2Vc oder 2Vl, Vc, Kb  Partitur + 6 Stimmen 16 Seiten 4545 10,– 
Das 5.Quartett Es-dur besteht ursprünglich nur aus drei Sätzen.
Das vorliegende Andante ist von der Edition Peters aus dem 2. Quartett B-Dur entnommen und in das 5. Quartett als zweiter Satz eingestellt worden.
Dieser Tradition schließe ich mich an.
 
 

Kurzbiografie

Carl Ditters - auf frühen Drucken auch schon Dittersdorf genannt - wurde 1773 geadelt
und durfte sich fortan Carl Ditters von Dittersdorf nennen.
Im Jahre 1739 in Wien geboren, wurde er schon als Kind zum Violinspieler ausgebildet
und erhielt 1761 eine Stelle als Geiger bei der Wiener Hofkapelle. Schon mit 26 Jahren wurde er Kapellmeister des Bischofs von Großwardein (Ungarn).

Vier Jahre später übernahm er die Leitung der kleinen Kapelle des Fürstbischofs
von Breslau und wurde aus Kostengründen gleichzeitig dessen Forstmeister
im Fürstentum Neiße, ab 1773 sogar Amtshauptmann in Freiwaldau (heute: Gozdnica).
DieseVerwaltungsdienste ließen ihm Zeit genug, sich mit der Musik zu beschäftigen,
als Komponist tätig zu sein und in Wien seine Werke aufzuführen.
Als ihm 1774 die Stelle des Hofkapellmeisters in Wien angetragen wurde,
schlug er dieses Angebot aus, weil er befürchtete, in diesem Amt über seine Zeit
nicht mehr frei genug verfügen zu können.

Er fühlte sich wohl in seinem Doppelberuf als Beamter und freischaffender Künstler,
gefördert von seinem Freund und Gönner, dem in Johannisberg residierenden
Fürstbischof von Breslau, Graf Schaffgotsch. Erst nach dessen Tod im Jahre 1786
geriet Dittersdorf in Bedrängnis, weil er, durch die Gicht fast gelähmt,
mit einer kleinen Pension aus seinen Ämtern verabschiedet wurde.

Er starb im Jahre 1799 auf dem Landgut Neuhof bei Pilgram in Böhmen,
wo er für seine letzten Jahre bei dem Grafen Ignatz von Stilfried untergekommen war.

Neben zahlreichen Bühnenmusiken und über 100 Sinfonien schrieb Dittersdorf auch
viele Kammermusikwerke, die sich wegen ihres Melodienreichtums großer Beliebtheit erfreuten und bis heute in den Plattenkatalogen angeboten werden.

Die im KammerMusikVerlag geplanten oder bereits edierten sechs Quartette
gehören zu jenen, die bereits zu seinen Lebzeiten gedruckt worden waren und
ab 1877 im Verlag Adolph Fürstner (Berlin) wieder aufgelegt wurden.

Hans-Ruprecht Bitterhof, 02. Juni 2005

   
 
 
 nach oben Katalog > Gesamtkatalog Komponisten > Carl Ditters von Dittersdorf zurück  
 © 2005–2017 KammerMusikVerlag   –  Impressum / AGB